Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der tohus gGmbH sind kommunikativ, zugewandt und fachlich auf dem aktuellsten Stand.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der tohus gGmbH berichten aus ihrem Berufsalltag von den Ambulanten Hilfen über Psychoedukation, Inklusionsprojekte, Urban Games bis zu Abrechnungen mit den Kostenträgern, Hilfepläne und Coaching.

Mitarbeiter-Interviews

Nicola Rusch
Mitarbeiter-Interview mit Nicola Rusch von den Ambulanten Hilfen der tohus gGmbH.

Ich bin Dipl.-Psychologin und arbeite als Sozialpädagogin seit 2016 im Bereich Ambulante Hilfen der tohus gGmbH. Das heißt, ich bin immer unterwegs und unterstütze psychisch erkrankte Menschen in ihrem eigenen Wohnraum – mit Gesprächen über Alltag, Freizeitgestaltung und Perspektiven. Oft komme ich auch mit – zum Jobcenter, zu Ärzten und auch mal zum Billard. Das spiele ich leidenschaftlich schlecht, aber darauf kommt es nicht an. Im Rahmen dieser Begleitung finde ich zusammen mit den Klienten heraus, was für sie ein richtiger Weg zur Gestaltung ihres Alltags ist und lerne auch selbst jeden Tag eine Menge dazu: zum Beispiel über das Kochen, die Gartenpflege und sogar, wie man mit dem Auto sicherer in kleinste Lücken einparkt. Toll auch, dass ich, um diese Arbeit gut machen zu können, als alleinerziehende Mutter von tohus wunderbar unterstützt werde.

Rainer Passlack
 Mitarbeiter-Interview mit Rainer Passlack von der Psychiatrischen Tagesstätte Reinbek der tohus gGmbH.

Ich bin Heilerziehungspfleger und Sozialpädagoge und arbeite seit 2012 bei der tohus gGmbH. Angefangen habe ich im teilstationären Wohnen, dann war ich in den Ambulanten Hilfen tätig und später im Gruppendienst  der Psychiatrischen Tagesstätte Reinbek. Parallel habe ich das Studium der Sozialpädagogik absolviert. Seit einem halben Jahr arbeite ich im Sozialdienst der Tagesstätte. Mein wichtigstes Anliegen ist es, die Bedürfnisse der Klienten wahrzunehmen und diese bei der Verwirklichung ihres Willens zu unterstützen: beispielsweise, wenn sie einen neuen Psychiater suchen oder sich in einem Berufspraktikum ausprobieren möchten. Dazu gehören natürlich auch Gespräche über den Alltag und die Lebensperspektiven. Immer dabei ist der Fokus auf das Selbstbestimmungsrecht der Klienten, ja oder nein sagen zu können und sich nicht ausgeliefert zu fühlen. Dass ich diese Idee bei tohus umsetzen kann, finde ich super.

Susanne Rümker
Mitarbeiter-Interview mit Susanne Rümker von der Psychiatrischen Tagesstätte Bad Oldesloe der tohus gGmbH.

Wenn ich ehemalige Klienten auf der Straße treffe, freue ich mich oft, wie toll sie sich entwickelt haben. Das ist dann eine Bestätigung meiner neunjährigen Tätigkeit als Sozialpädagogin bei der tohus gGmbH. Seit zweieinhalb Jahren arbeite ich im Sozialdienst der Psychiatrischen Tagesstätte Bad Oldesloe. Hier erleben die Klienten in erster Linie eine Tagesstruktur, einige von ihnen können wir über Praktika auch in den 1. Arbeitsmarkt vermitteln. Das wird u.a. auch dadurch möglich, dass wir bei in Frage kommenden Arbeitgebern oft auf Verständnis und einen offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen treffen. Ich lerne jeden Tag etwas Neues, auch von Klienten. Beispielsweise, wenn ich mit ihnen über den Umgang mit ihren Erkrankungen spreche. Was ich bei tohus besonders gut finde, ist die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten – durch den Rückhalt im Team, die kollegiale Beratung und das Vertrauen meines Vorgesetzten.

Frank Johannsen
Mitarbeiter-Interview mit Frank Johannsen vom Teilstationären Wohnen der tohus gGmbH.

Ich bin gelernter KFZ-Mechaniker und Ergotherapeut und habe früher in den stationären Einrichtungen ToHus und Wohnhaus Rothenmoor gearbeitet. Inzwischen bin ich für zwei Wohngemeinschaften verantwortlich. Hier leben Klienten im Alter von 20 bis 60 Jahren. Durch die unterschiedlichen Lebenserfahrungen und –entwürfe gibt es manchmal Konfliktstoff. Da bin ich der ruhende Pol, der Impulse für einen Ausgleich setzt. Im Prinzip geht es darum, dass die Klienten ihren Alltag selbstständig leben können. Ich gehe mit ihnen, wenn sie es brauchen, z.B. ins Restaurant, zum Sportverein oder zum Arzt. Manchmal kochen wir auch gemeinsam, gehen ins Theater oder Kino, machen zusammen Gartenarbeit und reflektieren die Erlebnisse. Ich versuche, nicht zu viel von den Klienten zu erwarten. Aber wenn sie etwas schaffen, was sie vorher nicht für möglich gehalten haben, empfinde auch ich Freude und Zufriedenheit.

Aneta Völker

Ich bin Sozialpädagogin und arbeite seit sechs Jahren bei der tohus gGmbH, überwiegend im Wohnhaus Rothenmoor. Die Klienten haben einen Drogenentzug hinter sich und wollen raus aus dem Milieu, einige kommen aus der JVA und der Forensik. Was mir immer wieder auffällt: jede psychische Erkrankung mit Drogenkonsum ist individuell zu betrachten. Das hat mich schon bei meinem Studium gereizt. Jetzt mache ich hier Bezugsbetreuung, begleite die Sprechstunden einer niedergelassenen Psychiaterin im Haus und leiste manchmal Präsenzdienste. Außerdem leite ich eine psychoedukative Gruppe, in der die Klienten lernen, wie sie am besten mit ihrer Erkrankung umgehen können. Wenn ich morgens aufstehe, freue ich mich auf die Arbeit. Sie ist vielfältig, ich kann selbstständig planen und mir aus dem Team und von der Leitung jederzeit Unterstützung holen. Super sind auch die angebotenen Fortbildungen.

Antonia Krämer
Mitarbeiter-Interview mit Antonia Krämer vom Teilstationären Wohnen der tohus gGmbH

Ich bin Sozialpädagogin und seit fünf Jahren bei tohus. Ich arbeite im teilstationären Bereich und leiste bei Klienten aus den Wohngemeinschaften von tohus Einzelfallhilfe. Dazu treffe ich mich mit meinen Bezugsklienten und wir führen sozialtherapeutische Einzelgespräche, um im Rahmen der individuellen Hilfepläne am Umgang mit der Erkrankung im Alltag zu arbeiten. Für zwei Wohngemeinschaften habe ich die Hauszuständigkeit. Das heißt, wir klären Alltagskonflikte, Probleme im Zusammenleben und in sogenannten Befindlichkeitsrunden können die Klienten erzählen, wie es ihnen geht. Als Erfolg betrachte ich es beispielsweise, wenn Klienten größere Zeitspannen zwischen ihren Rückfällen erreichen, regelmäßig die Psychiatrische Tagesstätte besuchen oder in die ambulante Betreuung in einer eigenen Wohnung wechseln. Was mir bei tohus gefällt: jeder Mensch wird hier gemäß christlicher Grundwerte geschätzt.