Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der tohus gGmbH sind kommunikativ, zugewandt und fachlich auf dem aktuellsten Stand.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der tohus gGmbH berichten aus ihrem Berufsalltag von den Ambulanten Hilfen über Psychoedukation, Inklusionsprojekte, Urban Games bis zu Abrechnungen mit den Kostenträgern, Hilfepläne und Coaching.

Mitarbeiter-Interviews

Fabian Josten
Mitarbeiter-Interview mit Fabian Josten von Streetwork der tohus gGmbH

Ich bin Sozialpädagoge, arbeite seit fünf Jahren in der tohus gGmbH und habe eigentlich drei Jobs und jeder macht mir Spaß. Als Streetworker in Bargteheide habe ich Kontakt zu ganz unterschiedlichen Menschen. Sie kommen zu mir oder ich suche sie auf, wenn bei ihnen etwas nicht so richtig läuft. Dann überlegen wir gemeinsam, was sich ändern muss und wie ich sie unterstützen und auf ihre Vorschläge eingehen kann. Dann leiste ich noch Ambulante Assistenz für Menschen in ihrem eigenen Wohnraum und habe zusammen mit Kooperationspartnern zwei inklusive Sportprojekte ins Leben gerufen: Einmal Selbstbehauptung und Fitness und dann noch „Urban Games Inklusiv“. Da spielen Menschen mit und ohne Handicap Fußball im Park, trainieren Selbstverteidigung in einer Bahnunterführung oder Parcour mitten in der Stadt. Was ich als Mitarbeiter gut finde: ich kann so sein wie ich bin und das wird akzeptiert.

Aneta Völker

Ich bin Sozialpädagogin und arbeite seit sechs Jahren bei der tohus gGmbH, überwiegend im Wohnhaus Rothenmoor. Die Klienten haben einen Drogenentzug hinter sich und wollen raus aus dem Milieu, einige kommen aus der JVA und der Forensik. Was mir immer wieder auffällt: jede psychische Erkrankung mit Drogenkonsum ist individuell zu betrachten. Das hat mich schon bei meinem Studium gereizt. Jetzt mache ich hier Bezugsbetreuung, begleite die Sprechstunden einer niedergelassenen Psychiaterin im Haus und leiste manchmal Präsenzdienste. Außerdem leite ich eine psychoedukative Gruppe, in der die Klienten lernen, wie sie am besten mit ihrer Erkrankung umgehen können. Wenn ich morgens aufstehe, freue ich mich auf die Arbeit. Sie ist vielfältig, ich kann selbstständig planen und mir aus dem Team und von der Leitung jederzeit Unterstützung holen. Super sind auch die angebotenen Fortbildungen.

Sabine Krebs
Mitarbeiter-Interview mit Sabine Krebs aus der Verwaltung der tohus gGmbH

Ich arbeite jetzt seit fünf Jahren in der Verwaltung der tohus gGmbH in Bargteheide. Zahlen sind genau mein Ding. In erster Linie rechne ich unsere Leistungen gegenüber den Kostenträgern in den Behörden und Ämtern in Stormarn, Hamburg und anderswo ab. Hinzu kommen noch viele andere Dinge wie die Organisation unseres Fuhrparks oder die Bereitstellung der Mietangebote und Mietverträge für unsere Wohngemeinschaften. Morgens bin ich schon ab 7.00 Uhr im Büro, um noch ein wenig Zeit und Ruhe für kompliziertere Aufgaben zu haben, denn schon eine Stunde später tobt das Leben mit sozialpädagogischen Mitarbeitern und Klienten um mich herum. Ich bewundere unsere Bezugsbetreuer, wie sie die Klienten richtig gut unterstützen. Das sind tolle Kolleginnen und Kollegen. Auch wenn ich die meiste Zeit am PC verbringe, bin ich froh, ein Teil unseres Unternehmens zu sein.

Antonia Krämer
Mitarbeiter-Interview mit Antonia Krämer vom Teilstationären Wohnen der tohus gGmbH

Ich bin Sozialpädagogin und seit fünf Jahren bei tohus. Ich arbeite im teilstationären Bereich und leiste bei Klienten aus den Wohngemeinschaften von tohus Einzelfallhilfe. Dazu treffe ich mich mit meinen Bezugsklienten und wir führen sozialtherapeutische Einzelgespräche, um im Rahmen der individuellen Hilfepläne am Umgang mit der Erkrankung im Alltag zu arbeiten. Für zwei Wohngemeinschaften habe ich die Hauszuständigkeit. Das heißt, wir klären Alltagskonflikte, Probleme im Zusammenleben und in sogenannten Befindlichkeitsrunden können die Klienten erzählen, wie es ihnen geht. Als Erfolg betrachte ich es beispielsweise, wenn Klienten größere Zeitspannen zwischen ihren Rückfällen erreichen, regelmäßig die Psychiatrische Tagesstätte besuchen oder in die ambulante Betreuung in einer eigenen Wohnung wechseln. Was mir bei tohus gefällt: jeder Mensch wird hier gemäß christlicher Grundwerte geschätzt.

Ursula Tesdorpf
Mitarbeiter-Interview mit Ursula Tesdorpf von den Ambulanten Hilfen der tohus gGmbH.

Ich bin Sozialpädagogin und arbeite seit Februar 2017 im Bereich Ambulante Hilfen. Dabei unterstütze ich Menschen, die psychisch instabil sind oder nach längerer psychischer Erkrankung wieder auf die Beine kommen möchten, beim Leben in ihrer Wohnung und ihrem Sozialraum. Einige Klienten haben beispielsweise Angst, alleine einkaufen zu gehen, da gehe ich dann mit. Oder ich begleite sie zum Arzt oder ins Café und im Sommer machen wir Sport im Park. Auch über ihre Lebensziele sprechen wir. Einmal in der Woche bereite ich zusammen mit Klienten und Kollegen ein Frühstück vor. Hier gibt es dann Lebensmittel, die die Klienten sich sonst nicht leisten können. Wir Kolleginnen und Kollegen gehen sehr entspannt miteinander um. Was mir besonders gefallen hat: In meiner Probezeit bei tohus konnte ich in allen Einrichtungen hospitieren und wurde gecoacht. Dadurch verlief mein Start optimal.