Aktuell ist das, was neu ist bei der tohus gGmbH: beispielsweise der Gewinn des tohus-Cup im Jahr 2015.

Die tohus gGmbH informiert aktuell über ihre Arbeit in den Sozialräumen des Landkreises Stormarn und über neue Inklusionsprojekte.

In 16 Tagen 7500 km unterwegs – Logbuch des Baltic Sea Circle

16.06.2018 –  Seit heute, Sonnabend 12 Uhr, sind die sechs Mitglieder der ALL INKLUSIV CREW mit der Startnummer 29 unterwegs: Vom Hamburger Fischmarkt 7500 Kilometer durch zehn Länder über die Lofoten, das Nordkap, Murmansk, St. Petersburg, Kaliningrad und wieder zurück nach Hamburg. Am 1. Juli muss das Ziel mit dem  26 Jahre alten VW-Bus T4 erreicht sein. Wir dokumentieren die 16 Tour-Tage des inklusiven Projekts mit Klienten, interessierten Mitbürgern und Sozialarbeitern aus Bargteheide in einem Logbuch mit immer neuen Texten und Fotos.

11.00 Uhr auf einem Parkplatz neben dem Hamburger Fischmarkt: mehr als 250 Teams aus ganz Europa und zahlreiche Neugierige schlendern über die Betonfläche, fachsimpeln über ihre Autos oder organisieren per Smartphone noch die letzten zu erledigenden Dinge. Wie Stefanie Dieck am roten Tour-Bus der ALL INKLUSIV CREW. Sie ist am frühen Morgen mit Ihrem Hund noch Gassi gegangen. Während der Tour bleibt er bei Freunden und die benötigen noch einige Ratschläge, glaubt sie.

Neben ihr steht Dennis Asaev: „Meine Stimmung ist perfekt, aber ich bin so aufgeregt, dass ich an die Fahrt noch gar nicht denke.“ Michael Glitza ist da schon ein wenig weiter: „Ich spüre ein angenehmes Kribbeln im Bauch und gehe davon aus, das wir alles gut schaffen können.“ Entspannt zeigt sich auch Krischan Sester-Stehn. Als ehemaliger Fernfahrer hat er es schon bis zum Polarkreis geschafft und will mit dem Baltic Sea Circle (BSC) die große Runde um die Ostsee jetzt vollenden und dabei Landschaft gucken und Leute kennenlernen.

Die größte Herausforderung, so die beiden Sozialarbeiter Jörn Brücken und Fabian Josten, wird die große Enge sein, sechs Menschen in einem Bus. Immerhin: Jedem steht für die Schlafenszeit ein eigenes Zelt zu Verfügung und in dieser Zeit hat jeder seine Ruhe und muss selbst sehen, wie er mit der Mitternachtssonne oder anderen Widrigkeiten fertig wird.


20.06.2018 –  am Sonnabend geht es durch Dänemark nach Schweden. Am Sonntag dann eine Aufgabe aus dem Roadbook des BSC: den verschrotteten Tourbus der Popgruppe Abba finden. Die ALL INKLUSIV CREW trifft auf einen verwunschenen Kultplatz mitten im Wald, einen Autofriedhof im Kyrkö Mosse Moor.

Wenig später dann ein Schock: Am Bus ist die Kurbelwellen-Riemenscheibe abgerissen, vier Schrauben einfach weg. Per Abschleppwagen dann in eine Werkstatt, Krischan muss ran, die Werkstatt stellt ihm ihr Werkzeug zur Verfügung. Einen Tag später, am Montag um 17.30 Uhr, kann es weiter gehen. Die Crew will wieder Anschluss an das Feld des BSC gewinnen und fährt bis 2 Uhr morgens.

Am Dienstag erst einmal ausschlafen und dann durch den Tag und die helle norwegische Nacht am Arctic Circle Centre über den Polarkreis bis zur Fähre auf die Lofoten. Dort warten auch schon andere Teams. Die ALL INKLUSIV CREW hat den Anschluss an das Feld geschafft.

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ALL INKLUSIV CREW und Interessierte wie Dr. Peter Feile, Amtsarzt Kreis Stormarn, als Privatpersonen.Stefanie Dieck und Fabian Josten beim CHECK IN zur Tour mit BSC-Mitarbeiterin in Uniform.Etwas Wehmut ist beim Abschied vor der Hamburger Hafenkulisse nicht zu verkennen.Schon mal Üben für die Öffentlichkeitsarbeit: Jörn Brücken auf dem Dach des Tour-Busses.Hinterlassenschaften eines Autoverrückten im schwedischen Moor und jetzt ein touristischer Hotspot.Eine Panne, die Zeit kostet und die Schlittenhunde bringen es nicht. Also muss ein Abschlepper her.Neben den Herausforderungen gibt es aber auch genüssliche Minuten: Baden im See.Das Nordkap rückt näher, die All INLUSIV CREW überquert den Polarkreis.
MEET AND EAT: Eine Einladung zum Essen - jeder bringt etwas mit

13.06.2018 –  Mit anderen gemeinsam essen ist schön. Gut für die Gesundheit, gut für Gespräche, gut für das Wohlbefinden. All das möchte die Psychiatrische Tagesstätte Bad Oldesloe ermöglichen und zwar für alle Interessierten, die womöglich alleine leben und an Kontakten mit anderen Menschen aus der Nachbarschaft interessiert sind. Räume für die Nachbarschaft öffnen ist das Motto der Tagesstätte, oder anders ausgedrückt: MEET AND EAT.

Die Idee: Menschen kommen für gemeinsame Abende zum Start in das Wochenende zusammen. Jeder bringt etwas Leckeres zu essen und zu trinken mit. Es sollte zum Probieren für andere Teilnehmer ausreichen. Im Mittelpunkt stehen also das Essen, das Kennenlernen anderer Menschen und ein Klönschnack – bei schönem Wetter auch im hauseigenen Garten. Für eigenes Besteck und Geschirr sorgt jeder selbst. Wer Lust hat, kann sich nebenbei natürlich die Tagesstätte anschauen und über das Programm informieren.

Erstes MEET AND EAT: Freitag, 22. Juni 2018 um 18 Uhr
Am Kurpark 14, 23843 Bad Oldesloe

Folgetermine:
03.08.2018, 18 - 20 Uhr
19.10.2018, 18 - 20 Uhr
14.12.2018, 18 - 20 Uhr

Um zu zeigen, wie MEET AND EAT funktioniert, haben Mitarbeitende und Klienten der  Tagesstätte mit einem Improvisationstheater auf dem Bad Oldesloer Markt auf ihr Projekt aufmerksam gemacht.

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MEET AND EAT: Mitarbeitende zeigen beim Improvisationstheater wie es geht.
Inklusionsbiotop Kleingarten! Achtung, hier wird gedreht

6.06.2018Im Kleingartenverein Fuhlenstegen in Bad Oldesloe funktioniert das, was anderswo nicht immer funktioniert. Klienten der Psychiatrischen Tagesstätte Bad Oldesloe, die Kinder des Waldkindergartens Muckstutz und andere Besitzer von Kleingärten sind einfach gute Nachbarn, die einander unterstützen.

Heute ist auf den fast 1000 Quadratmetern Parzellengrund der Tagesstätte besonders viel los. „Brmm, brimm“, tönt es aus Kindermund, wenn die 3-6jährigen – begleitet von einer Filmkamera – mit kleinen Schubkarren voller Mutterboden von einem Autoanhänger zu einem nagelneuen Hochbeet fahren. Thomas Boy: „ Wunderbar, man muss sie einfach nur machen lassen. Sobald man Direktiven gibt, wird das nichts.“

Achtung! hier wird gedreht, lautet das Motto heute, denn die tohus gGmbH will der Öffentlichkeit mit einem Film einmal zeigen, wie Inklusion so richtig gut funktionieren kann. Das Hochbeet haben die Klienten in ihrer Werkstatt in der Bahnhofstraße 7 gebaut: Ein Prototyp, der in wenigen Wochen im Handel erhältlich sein wird. Jetzt steht er aufgebaut im Kleingarten und muss mit Mutterboden befüllt werden. Dafür hat sich die Tagesstätte Hilfe aus dem Waldkindergarten geholt, der hier ebenfalls eine Parzelle gepachtet hat. Erzieherin Ina von Burgsdorf: „Die Zusammenarbeit ist super. Die Kinder mögen die Klienten und die Klienten mögen die Kinder.“

Seit einiger Zeit schon sind die beiden zusammengelegten Parzellen der Tagesstätte zu einem Vorzeigeobjekt Stormarner Gartenkultur geworden: Zäune aus Weidengeflecht, ein filigran gefertigtes Gruppenhaus, zwei Schuppen und terrassenförmig angelegte Blumen- und Gemüsebeete mit Zwiebeln, Tomatenpflanzen, Kartoffeln, Erdbeeren, Gurken, Salat und einem Apfel- und einem Kirschbaum. Täglich schaut die Gartengruppe der Tagesstätte im Sommer nach dem Rechten, bewässert die Pflanzen und entfernt kleine Triebe, damit sich der Fruchtertrag steigert. Auch einige dieser Erzeugnisse sollen in der Bahnhofstraße verkauft werden.

Wenn die Bilder von der Zusammenarbeit der guten Nachbarn im Kleingartenverein Fuhlenstegen dann im Kasten und geschnitten sind, dann wird der Film hier auf tohus-alsterdorf.de zu sehen sein: Gelebte Inklusion.

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Arbeitsbesprechung: Alle zusammen an einem Tisch.Mit der Zwergen-Schubkarre und Mutterboden unterwegs zum Hochbeet.Teamarbeit: Die Karre hochgewuchtet und dann rein mit der Erde.In akribischer Arbeit angelegt: terrassenförmige Blumen- und Gemüsebeete.Jeden Tag wird der Garten gepflegt – hier das Ausgeizen der Tomatenpflanzen.
tohus-Cup 2018 Sieg einer tohus-Mannschaft in aller Freundschaft

10.05.2018 Toller Sport und gute Begegnungen beim Fußball-, Volleyball- und Badminton-Turnier sozialpsychiatrischer Einrichtungen vom 2.-4. Mai 2018.

Wieder einmal ging die erste Fußballmannschaft der tohus gGmbH bei einem Turnier als Sieger vom Platz. Bei insgesamt 13 teilnehmenden Mannschaften gewann das tohus-Team-1 im Finale des 10. tohus-Cups 2:0 gegen das RehaCentrum Alt-Osterholz aus Bremen. Den 3. Platz erreichte Jugend hilft Jugend aus Hamburg, den 4. Platz HVO Querido aus Amsterdam (Niederlande) und den 5. Platz die zweite Mannschaft von tohus.

Für die tohus-Teams ein herausragender Erfolg. Verschwanden hoch getretene Bälle auf der Seite der schnell dahinfließenden Beste im vergangenen Jahr noch im Wald des Kurparks, hatten die Organisatoren des Turniers diesmal vorgesorgt. Dank aufgestellter Schilder mutierten Spaziergänger und eine Kindergartengruppe zu den kleinen Helden des Turniers. Insgesamt neun Fußbälle sammelten sie auf, brachten sie zurück und konnten dafür Freigetränke in Empfang nehmen.

Dank der Unterstützung durch SV Türkspor Bad Oldesloe e.V. beim Fußball-Turnier und durch den VfL Oldesloe und den Volleyball-Club Bad Oldesloe beim Badminton- und beim Volleyball-Turnier konnte der 10. tohus-Cup professionell und entspannt durchgeführt werden. Die Zeiten, als Seitenlinien noch mit Mehl markiert wurden, sind seit vielen Jahren vorbei. Erinnerungen daran lösen allenfalls noch ein Schmunzeln aus.

Bei den Badminton-Spielen in der Heinrich-Vogler-Halle traten 18 Doppel gegeneinander an. Bemerkenswert: Wenn ein Spieler oder eine Spielerin aufgrund einer Erschöpfung aussetzen musste, sprangen Spieler anderer Mannschaften ein. "Hier zeigt sich der lockere Sportsgeist, der den tohus-Cup ausmacht", so Koordinatorin Laura Jansen.

Im Finale setzten sich Birte Hofmann und Norman Lahr von RCB Bremen gegen Mitja Spaarwater und Thomas Pasternak von TSP Hamburg / RPK Bremen mit 21:9 eindrucksvoll durch. Dritte wurden Marco Gewert und Stefan Zintner von tohus.

Beim Volleyball standen insgesamt sechs Mannschaften auf dem Platz. Das Finale gewann Jugend hilft Jugend gegen Das RehaCentrum Alt-Osterholz aus Bremen. Den 3. Platz erreichte die Mannschaft von tohus-2. Ein Team war von der Stimmung beim 10. tohus-Cup so begeistert, dass sie im kommenden Jahr auch mit einer Fußball-Mannschaft dabei sein wollen.

Bei der Abschlussfeier gab es noch einmal einen satten Groove mit Rock, Country, Blues und türkischer Musik und alle waren sich darin einig, ein gelungenes Turnier gespielt zu haben.

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Die Fußball Siegermannschaft des 10. tohus CupsDer Trainer und seine Strategien ...Voller Einsatz beim tohus-CupDie ersten drei Teams vom Badminton TurnierDie Siegermannschaften des Volleyball TurniersDie Volleyballer von tohus ...Volleyball Match in der Heinrich-Vogeler-Halle
Im Endspurt: Inklusives Geschäft für Outdoormöbel in Bad Oldesloe

27.03.2018 – GARTEN-CONNECTION heißt ein neues Projekt der tohus gGmbH. Durch seine außergewöhnliche  Schaufensterbeschriftung zieht es schon jede Menge Aufmerksamkeit auf sich.

Das 200 Quadratmeter große Ladengeschäft liegt zentrumsnah in der Bad Oldesloer Bahnhofstraße 7. Wer durch die Scheiben hineinschaut, sieht rohe Rotklinkerwände künstlerisch mit Lehm verputzt und Menschen, die sägen, schrauben, fräsen und polieren. Im vorderen Teil des 200 Quadratmeter großen Geschäfts steht zur Ansicht schon das, was Kunden demnächst hier kaufen können: Hochbeete für den Garten, ausgekleidet mit Noppenfolie und unten gegen Maulwürfe und Mäuse mit einem Gitter gesichert. Fein polierte Gartentische aus sibirischer Lärche für große und kleine Zusammenkünfte sowie attraktive Sitzbänke, die garantiert Jahrzehnte halten.

GARTEN-CONNECTION verfolgt gleich mehrere Ziele: Menschen aus Bad Oldesloe und Umgebung qualitätsvolle Outdoor-Möbel anzubieten, Klienten der Psychiatrischen Tagesstätte Bad Oldesloe durch sinnvolle Arbeit zu qualifizieren und zu gesundem Selbstbewusstsein zu verhelfen sowie eine inklusive Begegnungsstätte mitten in der Stadt zu schaffen, in der sich Klienten, Kunden und Mitarbeitende der tohus gGmbH gern aufhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Über nützlichen Holzprodukte, über die Erfahrungen mit der fachgerechten Restaurierung des ehemals so feuchten Ladengeschäfts, aber vielleicht auch über psychische Erkrankungen.

Thomas Boy, gelernter Zimmermann und Klient in der Tagesstätte: „Wir verbessern uns mit jedem Tag. Damit die Kunden zufrieden sind, aber auch, damit wir unser Wissen an andere Klienten weitergeben können. Wir sind ein Team und lernen voneinander.“ Ein erster Klient hat durch diese Unterstützung der tohus gGmbH bereits den Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt geschafft, nachdem er dort vor einiger Zeit wegen Depressionen nicht mehr mithalten konnte, erzählt Projektleiter und Ergotherapeut Jochen Knoch. Ein anderer ist jetzt so stabil, dass er nach einigem Auf und Ab von einer Wohngemeinschaft der tohus gGmbH in eine eigene Mietwohnung ziehen konnte und sein Leben dort ganz eigenständig gestaltet.

Wenn GARTEN-CONNECTION im Frühsommer mit einem Produktionsteam und einem Verkaufsteam offiziell eröffnet, kommen zum bisherigen Angebot noch weitere Produkte dazu, Fruchtiges und Leckeres aus den beiden Kleingartenparzellen der Tagesstätte Bad Oldesloe. Eines ist schon jetzt klar: Die Stadt darf sich über eine neues Juwel in der Bahnhofstraße freuen.

Lübecker Nachrichten: tohus-Team eröffnet Holzwerkstatt

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Das Team von GARTEN-CONNECTION in der Bahnhofstraße 7 mit Werkstatthund Mischka. Foto: von DahlenReporterin Dorothea von Dahlen von den Lübecker Nachrichten zu Gast bei GARTEN-CONNECTION.Thomas Boy beim filigranen Abschlagen eines Zapfens, der die Schrauben verdeckt.Hans Dieter Sommer schleift vor der Montage ein Teil einer Gartenbank.
Aufbruchstimmung im Bad Oldesloer Quartier rund um Im Hölk

30.01.2018 - Im Wohngebiet zwischen Bahnlinie, Lübecker Straße und B75 mit den beiden Hochhäusern Im Hölk/Poggenbreeden herrscht Aufbruchsstimmung. Jetzt wurden die Ergebnisse einer aktivierenden Befragung vorgestellt.

Zwei Wochen lang sind die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Plan B“ vom Quartiersentwicklungsprojekt Q8 unter Beteiligung der tohus gGmbH von Haus zu Haus gegangen und haben Wartende an der Bushaltestelle und vor der Bäckerei angesprochen oder im kleinen Büro von Plan B in der ehemaligen Geschäftszeile hinter dem Sozialkaufhaus der AWO interviewt. Dabei konnten Antworten von etwa 150 Anwohnern erfasst werden. Das Ziel: Probleme zu lösen und das Wohnen für alle lebenswerter zu machen.

50 Anwohner kamen zur Bekanntgabe der Ergebnisse im Haus der Begegnung der evangelischen Kirche zusammen und diskutierten. Dabei auch der Bad Oldesloer Bürgermeister Jörg Lembke, Boris Bouchon von der Jugendarbeit der Stadt, Maria Herrmann von Q8, Mitarbeitende des Abenteuerspielplatzes ERLE, Pastor Volker Hagge, viele ehrenamtlich Engagierte und Mitarbeitende der tohus gGmbH.

55 Teilnehmer an der aktivierenden Befragung vertraten die Ansicht, die Wohngegend sei ruhig und schön. 45 lobten die Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft. Negativ äußerten sich 18 Beteiligte über Ruhestörung besonders im Bereich der Hochhäuser Im Hölk 2 und Poggenbreeden 2. 16 beklagten den schlechten baulichen Zustand der Häuser, 12 mal wurde sogar deren Abriss gefordert.

Zum Ende der Anwohnerversammlung gründeten sich zwei Arbeitskreise: Eine mit dem Thema „Wie möchte ich leben, wenn ich alt bin?“ und die andere mit dem Thema „Welche Möglichkeiten bietet der Treffpunkt Plan B für die Zukunft?“ Wir werden Sie weiterhin informieren.

Lübecker Nachrichten vom 27.01.2018Hamburger Abendblatt vom 27.01.2018

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Anwohnerversammlung mit viel Engagement und guten Ideen.Quartiersinitiative Plan B bei der aktivierenden Befragung in Bad Oldesloe. Foto: Andreas Olbertz
NDR Fernsehen „7 Tage… unter Verrückten“

21.10.2013 - Sieben Tage hielten sich die Autoren Christian v. Brockhausen und Timo Großpietsch für Filmaufnahmen im Psychosozialen Wohnheim ToHus in Bargfeld-Stegen auf. Daraus entstand ein 30minütiger Fernsehfilm für die Reihe „7 Tage…“. Gestern wurde er gesendet.

Bei dem Dreh im Psychosozialen Wohnheim ToHus entstanden Bilder vom Leben psychisch erkrankter Menschen, für die jeder Tag eine Riesenherausforderung ist, so die Erkenntnis von Christian v. Brockhausen. Bilder von Menschen, die von brutalen Albträumen heimgesucht werden, die sich gegen äußere Einflüsse mit Einweghandschuhen und Plastikfolien abschirmen und sich mitten im Wald ein Gartenbeet einrichten, um dort den überbordenden Einflüssen ihrer Umwelt zu entkommen.

Die Zuschauer erleben zauberhafte Musik-Sessions, Gespräche über zwanghafte Wahrnehmungen und Mitarbeiter, die versuchen, den Klienten im Schutzraum des ToHus Impulse zu geben, sich irgendwann wieder dem realen Leben außerhalb des Wohnheims stellen zu können.

NDR Fernsehen „7 Tage…unter Verrückten“

Archiv

In unserem Archiv finden Sie Beiträge, die nicht mehr aktuell sind. Aber manchmal lohnt es sich ja dennoch, in der Vergangenheit zu stöbern und nachzuschauen, was rund um die tohus gGmbH passiert ist.

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