Aktuell ist das, was neu ist bei der tohus gGmbH: beispielsweise der Gewinn des tohus-Cup im Jahr 2015.

Die tohus gGmbH informiert aktuell über ihre Arbeit in den Sozialräumen des Landkreises Stormarn und über neue Inklusionsprojekte.

2018

Teilnahme am Baltic Sea Circle jetzt auch in den psychosozialen Medien

13.02.2018 - Auch den EPPENDORFER, Zeitung für Psychiatrie und Soziales, hat inzwischen die Euphorie über die Bargteheider ALL INKLUSIV CREW gepackt. Das überrascht nicht, denn das Projekt ist im besten Sinne inklusiv. Hier der Bericht:

EPPENDORFER: Einmal Nordkap und zurück

Um die Teilnahme am Baltic Sea Circle rund um die Ostsee in diesem Sommer zu gewährleisten, bereiten etwa 20 Frauen und Männer das Unternehmen vor: Die Straßensozialarbeiter der gemeinnützigen tohus GmbH, die im Auftrag der Stadt in den Straßen Bargteheides unterwegs sind, psychisch erkrankte Menschen aus der Umgebung und andere Interessierte. Die Klientinnen und Klienten, wie die psychisch erkrankten Menschen in der Fachsprache oft genannt werden, sind ehemalige Physiker, Drucker, Einzelhandelskaufleute, Maschinenbauschlosser und Sicherheitsdienstmitarbeiter, deren Lebensbahnen irgendwann einmal einen Knick bekommen haben.

Viele von Ihnen leben jetzt in Wohnungen mit sozialpädagogischer Unterstützung, gehen in Psychiatrischen Tagesstätten einer Beschäftigung nach und suchen nach neuen Perspektiven. Genau das ist das Anliegen der ALL INKLUSIV CREW: in einem Inklusionsprojekt mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern - ob erkrankt oder nicht erkrankt - auf Augenhöhe etwas Neues wagen und Selbstwirksamkeit erfahren. Deshalb schrauben und schweißen sie, um ihren ehemals fast schrottreifen VW-Bus fit für die Fahrt zu machen und begleiten diese Arbeiten mit Social Media Aktivitäten.

Heiße Suppe gegen kalte Blocks in Bad Oldesloe

16.01.2018 – Seit zwei Monaten schon fallen in den beiden Hochhäusern in den Straßen Im Hölk und Poggenbreden immer wieder die Heizung und die Warmwasserversorgung aus. Am Montag gab es durch eine Suppenküche Unterstützung.

Wasser dringt in die Wohnungen, es ist kalt, die Bewohner frieren, aber die Hausverwaltung kümmerte sich anscheinend nicht.  Ein Anlass für Maria Herrmann vom Quartiersprojekt Q8, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der tohus gGmbH die Initiative zu ergreifen. Sie organisierten mit Hilfe des Arbeiter-Samariter-Bundes eine mobile Kochstelle mit heißer Suppe, um die Bewohner zu versorgen und die öffentliche  Aufmerksamkeit auf die Situation zu lenken. Ein Angebot, das erst zögerlich, dann immer stärker von den Mietern genutzt wurde.

Ärgerlich ist man am Stand der Suppenküche über die Verwaltung des Hauses: über die alte und auch die neue. Erst zum 1. Januar hat die Adler Real Estate AG die Verwaltung übernommen. Sie konstatiert fünf Schäden von denen zwei bereits behoben seien. Die drei anderen sollen bis zum Wochenende repariert werden, so die Information der Firma. Gut wird deshalb noch lange nicht alles sein. Kürzlich dokumentierte Maria Hermann in der Wohnung einer jüngeren Mieterin feuchte Wände und Schimmelbildung.

Auch die Medien interessierte das Thema: Stormarner Tageblatt, Lübecker Nachrichten, MARKT, Hamburger Abendblatt, NDR-Fernsehen und SAT1 berichteten.

Es folgen Bilder einer Slideshow. Zum Ende des Slideshow-Blocks gelangen
Heiße Suppe vor den Hochhäusern Im Hölk und Poggenbreden. Foto: Dorothea von Dahlen